Spanien

Spanien - Klima

Das Klima in Spanien kann grob in sechs verschiedene Klimazonen gegliedert werden. Das atlantische Klima an der nördlichen Atlantikküste, das die Gebiete Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland und Navarra abdeckt, zeichnet sich durch die sehr niederchlagsreichen und milden Winter sowie durch die milden Sommer aus.

Das ozenanisch-kontinentale Klima im Zentrum von Spanien, das die Regionen um Kastilien-León, Madrid, La Rioja, Navarra, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien beinhaltet, bringt sehr kalte Winter mit regelmäßigen Schneefällen im Norden und heiße Sommer. Die höchsten Niederschlagsraten liegen auch hier im Winter.

In der Region um Aragón, Katalonien, Valencia , Murcia, Kastilien-La Mancha und Andalusien herrscht ein kontinentales Mittelmeerklima, das sich durch hohe Niederschlagsmengen im Frühling und Herbst sowie durch heiße Sommer und sehr kalte Winter auszeichnet. Die täglichen Temperaturschwankungen können in diesem Gebiet bis zu 25 °C betragen.

In dem Gebiet um Katalonien, auf den Balearen, in Valencia, Murcia und Andalusien herrscht das Mittelmeerklima. Die meisten Niederschläge fallen hier vor allem im Frühjahr und Herbst. Diese fallen (für diesen Teil von Spanien typisch) zum Teil wolkenbruchartig. Besonders in den ersten Septemberwochen treten diese vermehrt auf.

Auf den Kanaren herrscht ein subtropisches Klima, welches sich durch milde Temperaturen zwischen 18 °C bis 24°C über das ganze Jahr auszeichnet. So liegen die Durchschnittstemperaturen in Santa Cruz de Tenerife im Januar bei 17,9 °C und im August bei 25,1 °C. Einen echten Winter mit tiefen Temperaturen und Schnee gibt es in dieser Region so gut wie gar nicht. Niederschläge variieren sehr stark in den einzelnen Regionen der Kanarischen Inseln. Schließlich gibt es in Spanien in den Höhenlagen der Pyrenäen, des Kastilischen Scheidegebirges und der Betischen Kordillere auch das Gebirgsklima mit langen und kalten Wintern sowie kurzen Sommern.