Spanien

Spanien - Geschichte

Das im Süden Europas, auf der sogenannten Pyrenäenhalbinsel, gelegene Land Spanien hat eine äußerst interessante und aufreibende Geschichte vorzuweisen. Zahlreiche Kunstschätze und Kulturbauwerke machen Spanien zu einem beliebten Reiseziel.

Der Name Spanien lässt sich aus der römischen Bezeichnung „Hispania“ ableiten und wurde nach den Ureinwohnern, den Basken und Iberern, benannt.

Geprägt wurde das Land durch viele verschiedene Völker, wie die Phönizier, Kelten, Griechen, Römer, Goten und Mauren.

Eine der bedeutendsten Errungenschaften war die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahre 1492. Die daraufhin entstandenen Kolonien sowie die Vertreibung der Mauren aus dem eigenen Land, brachte Spanien viel Reichtum und ließ das Land zwischenzeitlich zur Weltmacht aufsteigen.

Mit der vorübergehenden Eroberung durch Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts und die daraufhin folgende Regierungszeit des spanischen Königs Fernando VII, verlor Spanien eine große Zahl seiner Kolonien und fiel in eine schwere wirtschaftliche Rezession.

Die Unabhängigkeitskriege in Amerika im Jahre 1898 bedeuteten den Verlust der letzten spanischen Kolonien.

Nach einem dreijährigen Bürgerkrieg (1936-1939) fiel das Land in eine Diktatur durch Francisco Franco. Diese hatte 35 Jahre bestand und führte zu einem Ausschluss aus der NATO und den Vereinten Nationen.

Als der Diktator Francisco Franco im Jahr 1975 verstarb, kam Juan Carlos an die Macht und führte das Land in den darauffolgenden Jahren in einer Demokratie, die in einer neuen Verfassung festgehalten wurde, die bis heute Bestand hat.

Im Jahre 1986 wurde Spanien ein Mitglied der EU (Europäischen Union).